Specter Cite

German and EU law for Claude, ChatGPT and other AI assistants: statutes and court decisions in their current wording, with a link to the official source.

Hosted MCP Server

npx add-mcp 'https://cite.specterlaw.ai/mcp'

Installs into Claude Code, Codex, Cursor and more

Documentation

30. September 2026

Specter Cite

Der MCP-Server für deutsches und europäisches Recht

  1. (1)Einführung
  2. (2)So funktioniert es
  3. (3)Ergebnisse
  4. (4)Aktuelle Rechtslage
  5. (5)Methodik
  6. (6)Verfügbarkeit
  7. (7)Häufige Fragen

Wir stellen Specter Cite vor, unseren MCP-Server für deutsches und europäisches Recht. Er verbindet KI-Assistenten direkt mit dem geltenden Gesetzestext, und der Anteil falscher Gesetzeszitate sinkt damit von 21,0 auf 2,9 Prozent.

KI-Assistenten gehören in vielen Kanzleien und Rechtsabteilungen inzwischen zum Alltag. Für juristische Arbeit genügt eine plausible Antwort jedoch nicht: Ein Zitat muss genau so im Gesetz stehen, und zwar in der Fassung, die heute gilt. Mit Specter Cite liest das Modell die Vorschrift, bevor es antwortet, und zitiert aus dem gelesenen Text statt aus dem Gedächtnis.

Das leistet Specter Cite:

Genauigkeit. Mit Specter Cite stimmen 97,1 Prozent der Gesetzeszitate wortgenau mit dem geltenden Text überein. Gemini 3.1 Pro zitierte in allen 48 Antworten ohne einen einzigen Fehler.

Aktualität. Sprachmodelle kennen das Recht nur bis zu ihrem Trainingsstand. Bei Vorschriften, die seit 2023 neu gefasst wurden, sinkt die Fehlerquote mit Specter Cite von 46,9 auf 6,0 Prozent.

Nachprüfbarkeit. Jede zitierte Vorschrift kommt mit einem Link zur Quelle. Entscheidungen erscheinen mit den gedruckten Randnummern, und jeder abgerufene Text trägt einen digitalen Fingerabdruck, der spätere Änderungen sichtbar macht.

(2)

So funktioniert Specter Cite

Specter Cite ist ein Server nach dem offenen Model Context Protocol (MCP). Einmal verbunden, erhält Ihr KI-Assistent spezialisierte Werkzeuge für die Rechtsrecherche, etwa in Claude, ChatGPT oder Gemini. Das Modell entscheidet selbst, wann es sie einsetzt: Es sucht die einschlägigen Vorschriften, liest den geltenden Wortlaut und belegt seine Antwort mit Zitat und Link.

Recherche in Rechtsquellen

Durchsucht Bundes-, Landes- und EU-Recht sowie Rechtsprechung und liefert Treffer mit Textauszug und Quellenlink.

Normtext abrufen

Liest eine Vorschrift im geltenden Wortlaut, bei EU-Recht direkt aus dem amtlichen EUR-Lex-Dienst.

Entscheidungen lesen

Liefert Passagen aus Gerichtsentscheidungen mit den gedruckten Randnummern.

Fundstellen auflösen

Ordnet Aktenzeichen und Fundstellen der richtigen Entscheidung zu und gleicht Gericht und Datum ab.

Zitierende Entscheidungen

Findet Entscheidungen, die eine bestimmte Vorschrift zitieren.

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Ergebnisse

Um die Wirkung zu messen, haben fünf aktuelle Spitzenmodelle 48 Rechtsfragen aus 16 Rechtsgebieten beantwortet, jeweils einmal allein und einmal mit Specter Cite. Anschließend haben wir jedes der 1.771 Gesetzeszitate automatisch mit dem geltenden Wortlaut der zitierten Vorschrift abgeglichen.1

Falsche Gesetzeszitate

Modell allein

Mit Specter Cite

Claude Opus 5.5Anthropic

5,0 %

0,8 %−83 %

Claude Sonnet 5Anthropic

53,9 %

6,4 %−88 %

GPT-5.6 SolOpenAI

17,3 %

5,1 %−71 %

Gemini 3.1 ProGoogle

25,3 %

0,0 %−100 %

Grok 4.7xAI

17,8 %

2,6 %−86 %

GesamtAlle fünf Modelle

21,0 %

2,9 %−86 %

Anteil der Gesetzeszitate, die nicht wortgenau mit dem geltenden Text übereinstimmen. Rechte Spalte: Rückgang gegenüber dem Modell allein. Alle Modelle wurden mit Standardeinstellungen und identischer Aufgabenstellung befragt.

Specter Cite senkt die Fehlerquote bei jedem getesteten Modell, insgesamt um 86 Prozent.

Falsche ZitateAntworten mit FehlerAktuelle Rechtslage

Falsche ZitateFehlerquote in %

Modell alleinMit Specter Cite

0204060

5 %

0,8 %

Claude Opus 5.5Opus

53,9 %

6,4 %

Claude Sonnet 5Sonnet

17,3 %

5,1 %

GPT-5.6 SolGPT

25,3 %

0 %

Gemini 3.1 ProGemini

17,8 %

2,6 %

Grok 4.7Grok

21 %

2,9 %

GesamtGesamt

Anteil der Gesetzeszitate, die nicht mit dem geltenden Wortlaut übereinstimmen. Niedriger ist besser. Fehlerbalken: 95-%-Konfidenzintervall (Wilson). n = 1.771 Zitate.

Weniger Fehler bei jedem ModellFehlerquote in %

Anteil falscher Gesetzeszitate je Modell, ohne und mit Specter Cite. n = 1.771 Zitate aus 480 Antworten.

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Aktuelle Rechtslage

Den größten Unterschied macht Specter Cite bei Vorschriften, die sich kürzlich geändert haben. Acht der 48 Fragen betreffen solche Normen, darunter die Aufbewahrungsfristen im HGB, die verlängerte Mietpreisbremse, das Cannabisgesetz, das Selbstbestimmungsgesetz und die EU-KI-Verordnung. Allein zitierten die Modelle hier 46,9 Prozent der Stellen falsch, mit Specter Cite 6,0 Prozent.

Gemini 3.1 Pro

Wie lange müssen Kaufleute Buchungsbelege aufbewahren?

Kaufleute sind nach deutschem Handels- und Steuerrecht verpflichtet, Buchungsbelege für zehn Jahre aufzubewahren. […] Zur Dauer bestimmt § 257 Abs. 4 HGB eindeutig: „Die in Absatz 1 Nr. 1 und 4 aufgeführten Unterlagen sind zehn Jahre […] aufzubewahren.“

Gemini 3.1 Pro mit Specter Cite

Wie lange müssen Kaufleute Buchungsbelege aufbewahren?

Die allgemeine Aufbewahrungsfrist für diese Belege beträgt mittlerweile acht Jahre. […] Zur Dauer bestimmt § 257 Abs. 4 Satz 1 HGB ausdrücklich, dass „die in Absatz 1 Nummer 4 aufgeführten Unterlagen acht Jahre […] aufzubewahren“ sind.

Antworten aus dem Test, gekürzt. Seit dem 1. Januar 2025 gilt für Buchungsbelege eine Frist von acht Jahren. Mit Specter Cite liest das Modell den geltenden Text und zitiert ihn wortgetreu.

Ähnlich bei der Mietpreisbremse: Ohne Specter Cite nannte das Modell einen Stichtag im Jahr 2025. Mit Specter Cite zitierte es den geltenden § 556d Abs. 2 BGB wortgetreu: „Eine Rechtsverordnung nach Satz 1 muss spätestens mit Ablauf des 31. Dezember 2029 außer Kraft treten.“

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Methodik

Der Test umfasst 48 Fragen aus 16 Rechtsgebieten, von Mietrecht und Arbeitsrecht über Gesellschafts-, Straf- und Verwaltungsrecht bis zur DSGVO. Getestet wurden Claude Opus 5.5 und Claude Sonnet 5 (Anthropic), GPT-5.6 Sol (OpenAI), Gemini 3.1 Pro (Google) und Grok 4.7 (xAI). Jedes Modell beantwortete jede Frage zweimal mit identischem Auftrag: eine kurze Antwort, die maßgeblichen Vorschriften und wörtliche Zitate aus dem Gesetzestext mit Link.

Die Prüfung erfolgt unabhängig von der Antwortvariante. Für jede Antwort werden die zitierten Vorschriften frisch aus den Rechtsquellen geladen und jedes Zitat ab vier Wörtern mit dem geltenden Wortlaut verglichen.2

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Verfügbarkeit

Specter Cite ist als Add-on für Specter Business verfügbar und lässt sich mit jedem KI-Assistenten verbinden, der das Model Context Protocol unterstützt. Abgedeckt sind Bundes- und Landesrecht, EU-Rechtsakte aus dem amtlichen EUR-Lex-Dienst sowie Rechtsprechung mit Randnummern.

Wie Sie Specter Cite mit Claude, ChatGPT und anderen MCP-Clients verbinden, beschreibt die Dokumentation.

Zugang anfragen

Fragen? Schreiben Sie uns jederzeit an contact@specterlaw.ai.

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Häufige Fragen

Was ist Specter Cite?

Specter Cite ist ein MCP-Server für deutsches und europäisches Recht. Er verbindet KI-Assistenten wie Claude und ChatGPT mit den Rechtsquellen von Specter. Das Modell liest Gesetze und Gerichtsentscheidungen im geltenden Wortlaut und zitiert sie mit Quelle, statt aus dem Gedächtnis zu antworten.

Was ist ein MCP-Server?

Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten externe Werkzeuge und Datenquellen nutzen. Ein MCP-Server stellt diese Werkzeuge bereit. Specter Cite liefert darüber Werkzeuge für die Rechtsrecherche: Rechtsquellen durchsuchen, Vorschriften im Wortlaut lesen, Entscheidungen lesen und Fundstellen auflösen.

Mit welchen KI-Assistenten funktioniert Specter Cite?

Mit jedem KI-Assistenten, der das Model Context Protocol unterstützt, darunter Claude und ChatGPT. Die Verbindung wird einmal über die Server-Adresse https://cite.specterlaw.ai/mcp eingerichtet und mit dem Specter-Konto bestätigt.

Wie genau zitieren KI-Modelle Gesetze mit Specter Cite?

Im Test mit fünf Modellen (Claude Opus 5.5, Claude Sonnet 5, GPT-5.6 Sol, Gemini 3.1 Pro und Grok 4.7), 48 Rechtsfragen und 1.771 geprüften Zitaten sank der Anteil falscher Gesetzeszitate von 21,0 auf 2,9 Prozent. Mit Specter Cite stimmten 97,1 Prozent der Zitate wortgenau mit dem geltenden Gesetzestext überein.

Warum zitieren KI-Modelle Gesetze ohne Specter Cite oft falsch?

Sprachmodelle geben Gesetzestexte aus dem Gedächtnis wieder und kennen das Recht nur bis zu ihrem Trainingsstand. Bei Vorschriften, die seit 2023 eingeführt oder geändert wurden, waren im Test 46,9 Prozent der Zitate falsch, mit Specter Cite 6,0 Prozent.

Welche Rechtsquellen deckt Specter Cite ab?

Bundesrecht und Landesrecht, EU-Rechtsakte aus dem amtlichen EUR-Lex-Dienst sowie Rechtsprechung mit gedruckten Randnummern. Jede zitierte Vorschrift kommt mit einem Link zur Quelle.

Wer kann Specter Cite nutzen?

Specter Cite ist als Add-on für Teams mit Specter Business verfügbar. Der Owner des Teams aktiviert es in den Einstellungen, danach verbindet jedes Mitglied seinen KI-Assistenten mit Specter Cite.

1 Messungen vom 28. September 2026 (Claude Opus 5.5, GPT-5.6 Sol, Gemini 3.1 Pro) und vom 30. September 2026 (Claude Sonnet 5, Grok 4.7) mit identischem Aufbau. Die Modelle wurden über OpenRouter mit Standardeinstellungen befragt, mit einer Antwort pro Modell, Frage und Variante; insgesamt 480 Antworten.

2 Ein Zitat gilt als wortgetreu, wenn es nach Vereinheitlichung von Leerzeichen, Anführungszeichen und Groß- und Kleinschreibung im geltenden Text der zitierten Vorschrift vorkommt. Auslassungen „[…]“ sind erlaubt. Zitate, deren Vorschrift beim Abgleich nicht abrufbar war, sind nicht gewertet. Konfidenzintervalle nach Wilson (95 %).


Source: Canonical page Agent instructions: llms.txt